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http://www.buddha-vs.homepage.t-online.de/42602.html

Hier gibt es unser Lexikon, unterteilt in drei Blöcke der Übersichtlichkeit wegen. Damit könnt ihr buddhistische Fachbegriffe nachlesen. Manche wie Karma oder Ich- Anhaftung sind etwas ausführlicher (und durchaus auch subjektiver) beschrieben, andere kurz erläutert.

Die Statue links verkörpert den Bodisattva Manjushri, der für Wissen steht.



> der edle achtfache Pfad zeigt den Weg auf, wie man zu einem Zustand jenseits von Leiden kommt. Wenn man diese Vorgaben in seinem Leben umsetzen kann, so wird die Auswirkung positiv sein. Wobei man mit "recht" bei Rede und Handeln durchaus übliche, gesellschaftlich akzeptierte Verhaltensweisen bezeichnen kann. Unrechter Lebenswerwerb wäre in diesem Sinne die Herstellung oder der Handel mit Waffen, das Jagen oder Schlachten. Alles was anderen schaden zufügt, sollte hier tunlichst vermieden werden.
Die acht sind:
1. Rechtes Verstehen  2. rechte Einsicht   3. rechte Rede   4. rechtes Handeln 
5. rechter Lebenserwerb   6. rechte Bemühung   7. rechte Achtsamkeit 
8. rechte Versenkung


> Wörtlich "Feindüberwinder", jemand, der alle intellektuellen und emotionalen Bindungen an den Glauben an ein tatsächlich vorhandenes >Ich überwunden hat und das endgültige Ergebnis des Hinayana erziehlt hat, das Aufhören jeglichen Leidens.


> Der „Erleuchtungsgeist“, manchmal auch „erwachtes Herz“ genannt. Man unterscheidet zwischen relativem und absolutem Bodhicitta. Relatives entsteht, wenn man über Liebe und Mitgefühl für andere Lebewesen meditiert. Dies führt letztendlich zu einer Einsicht in die wahre Natur, darin, dass nichts unabhängig voneinander existiert und dass ein Ich nur eine Illusion darstellt. Diese Erkenntnis bezeichnet man als absolutes Bodhicitta.


> Damit ist eigentlich zunächst jeder gemeint, der wirklich gelobt hat, seine „persönliche“ Erleuchtung ausschließlich dem Wirken zum Wohle anderer zu widmen. Im engeren Sinne handelt es sich bei einem Bodhisattva um ein Wesen, das nicht nur dieses Gelübde abgelegt, sondern auch eine gewisse Verwirklichung erreicht hat.


>  Das in allen Wesen (in allen!!) vorhandene Potential der Buddhaschaft. Da der Buddha selbst kein Gott sondern ein völlig normaler Mensch war, der sich aus dem Leidenskreislauf (>Samsara) befreit hat, kann dies letztlich jedes Wesen schaffen. Dafür braucht es aber den >Dharma und auch einen >Lehrer/Lama, um auf diesem schwierigen Weg voran zu kommen.


> Dieses Wort hat mehrere Bedeutungen. Im weitesten Sinne bezeichnet es alles, was gewusst werden kann. Im engeren Sinne bezeichnet es die Lehre des Buddha. Dabei unterscheidet man zwischen dem „Dharma der Übermittlung“, also die Lehren, die man erhalten und studieren kann und dem „Dharma der Verwirklichung“, den Zustand der eigenen, erreichten Weisheit. Dies gilt als höchster Dharma, da es aus eigener Erkenntnis entsteht.


> Buddha, Dharma und >Sangha gelten als die drei Juwelen, zu denen ein Buddhist >Zuflucht nimmt. Der Buddha ist dabei wie ein Arzt, der unsere Krankheit, das Leiden, diagnostiziert. Der Dharma ist die Medizin, die wir nehmen, um zu gesunden, sprich, selbst zur Erleuchtung zu gelangen. Und die Sangha ist die Gemeinschaft, die uns auf diesem Weg unterstützt.


> 1. Das oberflächlich für alle erkennbare und erlebbare Leiden von Geburt, Alter, Krankheit und Tod.  2. Das subtilere Leiden der Veränderung und des ständigen Wandels. Nichts in Samsara ist beständig, daher kann auch nichts darin beständig Glück bedeuten sondern wandelt sich irgendwann in Leiden, wenn man zu sehr daran anhaftet. Wird verglichen mit dem Rausch der Verliebtheit, der sich nach einiger Zeit in Abneigung verwandelt oder dem Genuss eines köstlichen Mahls, dass vergiftet ist und zum Tode führen kann.  3. Das Leiden, das daraus entsteht, dass man nicht wirklich frei ist, zu entscheiden wie man lebt. Wir werden geboren, ohne darüber entscheiden zu können, müssen sterben und haben darauf keinen Einfluss. Am wichtigsten ist, dass wir keinerlei wirklichen Einfluss darauf haben, wie wir unseren Geist erleben, da wir beständig der Illusion erliegen, ein unabhängiges Ich zu sein. Daraus resultieren alle negativen Emotionen wie Hass, Gier, Stolz, Eifersucht und Verblendung. Es ist ausgesprochen schwierig, diese dritte Leiden zu erkennen und zu akzeptieren, da wir das Ausmaß dieses Leidens meist nicht erkennen können, weil es uns einerseits zu Gut geht, sprich, wir leben zufrieden vor uns hin und merken nicht, wie die Zeit unwiederbringlich verrinnt und wir nichts an >Verdienst  ansammeln. Oder wir erleben andererseits zu großes Leid und haben keine Kraft, uns einer gewissen Spiritualität zuzuwenden. Von beiden Hindernissen frei zu sein und gleichzeitig Vertrauen in den >Dharma zu haben ist so selten, dass diese Gelegenheit schließlich kostbare menschliche Geburt genannt wird.


>   Hier die falsche Sichtweise, dass es tatsächlich ein „Ich“ und „Andere“ gibt.


>  In der Meditation gibt es die Erfahrungen von Glückseligkeit, Klarheit und Nichtdenken. An diesen sollte man jedoch nicht hängen oder sie mit dem letztendlichen Ziel, der Buddhaschaft verwechseln


  Reinigung aller Trübungen im Geist, aller vorgefassten Konzepte und Emotionen, die auf einer Ich-Anhaftung basieren und die Verwirklichung aller Qualitäten.


> 1. Verblendung oder Unwissenheit  2. Anhaftung oder Begierde  3. Hass, Wut  4. Eifersucht  5. Hochmut oder Stolz. Allerdings sind dies nur die grundlegenden Emotionen. Der Buddhismus zählt eine Vielzahl unterschiedlicher emotionaler Zustände, die zu negativen Handlungen führen können. Die fünf Geistesgifte sind in ihrer bereinigten Form und damit  für einen Buddha letztendlich nur die sogenannten „Fünf Weisheiten“ die da wären:
Weisheit des absoluten Raumes, spiegelgleiche Weisheit, Weisheit der Gleichheit, allesvollendende Weisheit und die unterscheidende Weisheit.


> die ursprüngliche Seinsweise des Geistes, der Nirvana und Samsara gleichzeitig vergegenwärtigt und in allen Phänomenen Weisheit erfährt.

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