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Weiterleitung zu: http://www.buddha-vs.homepage.t-online.de/42602.html
> der edle achtfache Pfad zeigt den Weg auf, wie
man zu einem Zustand jenseits von Leiden kommt. Wenn man diese Vorgaben in
seinem Leben umsetzen kann, so wird die Auswirkung positiv sein. Wobei man mit
"recht" bei Rede und Handeln durchaus übliche, gesellschaftlich
akzeptierte Verhaltensweisen bezeichnen kann. Unrechter Lebenswerwerb wäre in
diesem Sinne die Herstellung oder der Handel mit Waffen, das Jagen oder
Schlachten. Alles was anderen schaden zufügt, sollte hier tunlichst vermieden
werden.
> Wörtlich "Feindüberwinder", jemand,
der alle intellektuellen und emotionalen Bindungen an den Glauben an ein
tatsächlich vorhandenes >Ich überwunden hat und das endgültige
Ergebnis des Hinayana erziehlt hat, das Aufhören jeglichen Leidens.
> Der „Erleuchtungsgeist“, manchmal auch „erwachtes
Herz“ genannt. Man unterscheidet zwischen relativem und absolutem Bodhicitta.
Relatives entsteht, wenn man über Liebe und Mitgefühl für andere Lebewesen
meditiert. Dies führt letztendlich zu einer Einsicht in die wahre Natur, darin,
dass nichts unabhängig voneinander existiert und dass ein Ich nur eine Illusion
darstellt. Diese Erkenntnis bezeichnet man als absolutes Bodhicitta.
> Damit ist eigentlich zunächst jeder gemeint, der
wirklich gelobt hat, seine „persönliche“ Erleuchtung ausschließlich dem Wirken
zum Wohle anderer zu widmen. Im engeren Sinne handelt es sich bei einem
Bodhisattva um ein Wesen, das nicht nur dieses Gelübde abgelegt, sondern auch
eine gewisse Verwirklichung erreicht hat.
> Das in allen Wesen (in allen!!)
vorhandene Potential der Buddhaschaft. Da der Buddha selbst kein Gott sondern
ein völlig normaler Mensch war, der sich aus dem Leidenskreislauf (>Samsara)
befreit hat, kann dies letztlich jedes Wesen schaffen. Dafür braucht es aber
den >Dharma und auch einen >Lehrer/Lama, um auf diesem
schwierigen Weg voran zu kommen.
> Dieses Wort hat mehrere Bedeutungen. Im
weitesten Sinne bezeichnet es alles, was gewusst werden kann. Im engeren Sinne
bezeichnet es die Lehre des Buddha. Dabei unterscheidet man zwischen dem
„Dharma der Übermittlung“, also die Lehren, die man erhalten und studieren kann
und dem „Dharma der Verwirklichung“, den Zustand der eigenen, erreichten
Weisheit. Dies gilt als höchster Dharma, da es aus eigener Erkenntnis entsteht.
> Buddha, Dharma und >Sangha
gelten als die drei Juwelen, zu denen ein Buddhist >Zuflucht
nimmt. Der Buddha ist dabei wie ein Arzt, der unsere Krankheit, das Leiden,
diagnostiziert. Der Dharma ist die Medizin, die wir nehmen, um zu gesunden,
sprich, selbst zur Erleuchtung zu gelangen. Und die Sangha ist die
Gemeinschaft, die uns auf diesem Weg unterstützt.
> 1. Das oberflächlich für alle erkennbare und
erlebbare Leiden von Geburt, Alter, Krankheit und Tod. 2. Das subtilere
Leiden der Veränderung und des ständigen Wandels. Nichts in Samsara ist
beständig, daher kann auch nichts darin beständig Glück bedeuten sondern
wandelt sich irgendwann in Leiden, wenn man zu sehr daran anhaftet. Wird verglichen
mit dem Rausch der Verliebtheit, der sich nach einiger Zeit in Abneigung
verwandelt oder dem Genuss eines köstlichen Mahls, dass vergiftet ist und zum
Tode führen kann. 3. Das Leiden, das daraus entsteht, dass man nicht
wirklich frei ist, zu entscheiden wie man lebt. Wir werden geboren, ohne
darüber entscheiden zu können, müssen sterben und haben darauf keinen Einfluss.
Am wichtigsten ist, dass wir keinerlei wirklichen Einfluss darauf haben, wie
wir unseren Geist erleben, da wir beständig der Illusion erliegen, ein
unabhängiges Ich zu sein. Daraus resultieren alle negativen Emotionen wie Hass,
Gier, Stolz, Eifersucht und Verblendung. Es ist ausgesprochen schwierig, diese
dritte Leiden zu erkennen und zu akzeptieren, da wir das Ausmaß dieses Leidens
meist nicht erkennen können, weil es uns einerseits zu Gut geht, sprich,
wir leben zufrieden vor uns hin und merken nicht, wie die Zeit
unwiederbringlich verrinnt und wir nichts an >Verdienst ansammeln.
Oder wir erleben andererseits zu großes Leid und haben keine Kraft, uns einer
gewissen Spiritualität zuzuwenden. Von beiden Hindernissen frei zu sein und
gleichzeitig Vertrauen in den >Dharma zu haben ist so selten,
dass diese Gelegenheit schließlich kostbare menschliche Geburt genannt wird.
> Hier die falsche
Sichtweise, dass es tatsächlich ein „Ich“ und „Andere“ gibt.
> In der Meditation gibt es die
Erfahrungen von Glückseligkeit, Klarheit und Nichtdenken. An diesen sollte man
jedoch nicht hängen oder sie mit dem letztendlichen Ziel, der Buddhaschaft
verwechseln
– Reinigung aller Trübungen im
Geist, aller vorgefassten Konzepte und Emotionen, die auf einer Ich-Anhaftung
basieren und die Verwirklichung aller Qualitäten.
> 1. Verblendung oder Unwissenheit 2.
Anhaftung oder Begierde 3. Hass, Wut 4. Eifersucht 5. Hochmut
oder Stolz. Allerdings sind dies nur die grundlegenden Emotionen. Der
Buddhismus zählt eine Vielzahl unterschiedlicher emotionaler Zustände, die zu
negativen Handlungen führen können. Die fünf Geistesgifte sind in ihrer
bereinigten Form und damit für einen Buddha letztendlich nur die
sogenannten „Fünf Weisheiten“ die da wären:
> die ursprüngliche Seinsweise des Geistes, der
Nirvana und Samsara gleichzeitig vergegenwärtigt und in allen Phänomenen
Weisheit erfährt. | |||||||||||||||||||||||
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