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Tibet Initiative
 


Die hier vorgestellten Bücher sind allesamt von uns gelesen und für gut befunden. Bücher insbesondere auch für Einsteiger in das Thema Buddhismus haben wir als solche extra gekennzeichnet. Was nicht heißt, dass sie für "alte Hasen" nicht geeignet sind.


Alle hier aufgeführten Bücher gibt es auch, zum Teil mehrfach, in unserer Buchsammlung in unserem Zentrum. Wir verfügen aktuell über 140 Titel zu buddhistischen Themen. Ihr könnt diese auch bei uns ausleihen, durch eure Eintragung in die Ausleihliste und Einzahlung von 1.- Euro je geliehenem Buch.





Die hier unten aufgeführten Bücher eignen sich insbesondere für alle, die sich für das Thema interessieren und authentische Lehrer lesen möchten. Provokativ Dzongsar Khyentse, der genau darlegt, dass "Buddhist" sein gar nicht so einfach ist. Mingyur Rinpoche geht die Sache (auch) von der wissenschaftlichen Seite an und Stephan Kulles Buch ist hervorragend geeignet, um einen Blick hinter die Kulissen des tibetischen Buddhismus zu werfen und dessen Toleranz und Offenheit zu spüren.



"Weshalb sie Kein Buddhist sind" ist für alle, die sich neu mit dem Thema Buddhismus beschäftigen und für diejenigen, die sich als alte erfahrene Buddhisten wähnen, ein unbedingtes Muss. Dzongsar Jamyang Khyentse nimmt kein Blatt vor den Mund und stellt uns vor Fakten, denen man nicht aus dem Weg gehen sollte. Dabei  stellt er die vier so genannten "Siegel" der buddhistischen Lehre in den Mittelpunkt seiner, insbesondere für westliche Konzepte geeignete, Sprache.  Die Grundlagen, auf denen der "Buddhismus" beruht kommen dabei ebenso zur Sprache wie unser Alltagserleben.  Das alles ist nichts für Wellness-Buddhisten, die ihr Heil in esoterisch flachen Gewässern suchen sondern ein Buch für spirituell Interessierte, die tiefgründig und dennoch verständlich nach Antworten forschen, warum ihr Leben eher leidvoll ist und nicht so happy, wie sie gerne möchten. Das beste Buch in jedem Fall, das derzeit zum Thema auf dem Markt zu finden ist...

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Ein ganz hervorragendes Buch, welches die Funktionsweise des Gehirns und des Geistes aus tibetischer Sicht verbunden mit westlicher Wissenschaft erläutert und ganz konkrete Methoden zur Hand gibt, wie man mit Meditation umgehen kann. Nicht nur für Buddhisten.



Erlebnisbericht
Auch für Einsteiger geeignet




Für Einsteiger

Tibetischer
Buddhismus
leicht ver-
ständlich und
tiefgründig











Tenzin Palmo wurde 1940 in England geboren und ging 1964 nach Indien, um sich dem Buddhismus zu widmen. Anfang der 1970 er Jahre zog sie sich in eine Höhle im Himalaya zurück und meditierte hier für 12 Jahre. Ihre beeindruckende Biographie gibt es unter dem Titel "Das Licht, das keinen Schatten wirft" von Vicki Mackenzie, Theseus Verlag.


Einsteiger


96 Seiten
Euro 5.-
Jhana Verlag
ISBN 978-3-
931274-11-5
Über Amazon




















Buch einer deutschen Buddhistin, die über Zen schreibt? Gelungen. Anrührend und inspirierend ohne jedes esoterische Geschwafel sondern mit Gespür für unser alltägliches Leben. Dazu hübsche Geschichten nicht nur aus der Zen-Tradition.




















Tenzin Palmo, die gebürtige Engländerin und eine der ersten wirklichen "Yogi", Meisterin der Meditation, die zwölf Jahre lang im Himalaya in einer Höhle meditierte, legt stufenweise und ausführlich dar, worauf es bei der Ausübung der buddhistischen Sichtweise ankommt. Das Besondere: Sie geht in jedem Kapitel ganz gezielt auf Fragen von westlichen SchülerInnen ein, die sie ganz eindrücklich beantwortet. Dabei geht es genauso um Fragen des Alltags, der Politik und umstrittene Themen. Die Vorträge entstanden während ihrer Lehrtätigkeit in den USA und Australien in den späten 90 er Jahren, sind aber aktuell wie eh und je. Für alle, die sich intensiver mit dem Dharma auseinandersetzen mögen, sehr empfehlenswert. Und nicht nur geeignet für Frauen.




















Tarthang Tulku wurde in Osttibet geboren und früh als Inkarnation eines bekannten Lamas des Tarthang-Klosters erkannt. 1969 emigrierte er nach Kalifornien, USA und gründete das Tibetan Nyingma Meditation Centre und andere Zentren. In seinem Buch geht er sehr feinsinnig und mit direktem Bezug zu unserem Leben auf das Bedürfnis vieler Menschen nach Spiritualität jenseits aller esoterischen Schönfärberei ein. Ein ganz wunderbares Buch. In jedem Buchhandel unter der obigen ISBN erhältlich, mit Anleitungs CD für Meditation, 156 Seiten, 24,80 Euro.





Theravada
von seiner
schönsten
Seite



Theravada
aus deutscher
Sicht























Ferien für immer – Mit diesen einleitenden Worten beschreibt der älteste Sohn von Tulku Urgyen Rinpoche, wie man mittels Meditation zu einer inneren Freiheit gelangt, die unabhängig von äußeren Einflüssen ist. Oder nach seinen eigenen Worten: „Ist es nicht so, dass wir alle gerne mal eine Pause machen, dass wir alle gerne in Urlaub fahren und frei sein möchten? Der wahre und beste Urlaub, die dauerhafteste Pause findet dann statt, wenn wir das Fixieren auf etwas bleiben lassen und nichts im Geist festhalten“. Wer sich für tibetischen Buddhismus interessiert, für den ist dieses Buch sicher ein Gewinn. Auch wenn die Sprache nicht immer einfach ist, da auch etliche spezielle Ausdrücke benutzt werden, mit denen man sich vertraut machen muss.


Nicht einfach
aber genial

















Tsoknyi Rinpoche, einer der Söhne von Tulku Urgyen Rinpoche, gehört zu den jungen "Wilden" Lehrern tibetischer Schule, die in einem erfrischend modernen Stil die tiefgründige Lehre des so genannten "Dzogchen" darlegen können. Kein Dogma, kein Muss sondern ein "Möglich".  Schon der Titel sagt alles aus, was man sich wünschen kann: Furchtlose Einfachheit. Das wäre doch was. Wer mit der buddhistischen Lehre schon vertraut ist und sich an die direkte Schau des Geistes wagen möchte, dem sei dieses Buch sehr empfohlen.




















1965 geboren gehört Pönlop Dzogchen Rinpoche zu den gelehrtesten Spezialisten tibetisch-buddhistischer Schulung. Er lehrt viel im Westen und steht in Deutschland dem Kamalashila Institut in der Eifel vor. In seinem Buch erläutert er die verschiedenen Zwischenzustände, "Bardo" genannt, in denen sich ein Wesen befindet und die Möglichkeiten, in diesen Befreiung zu finden. Nicht einfach, aber unkompliziert geschrieben.

Einsteiger mit
traditionellem
Einschlag

Einsteiger ins Shambala

















Mit  „Den Alltag erleuchten“ hat Sakyong Mipham, Sohn von Chögyam Trungpa und Leiter von Shambala International, trotz des etwas abgeschmackt anmutenden Titels ein richtig ansprechendes, realitätsbezogenes und inspirierendes Buch geschrieben. Tatsächlich geht es um unseren Alltag, den wir erleben, um die kleinen und großen Widrigkeiten, denen wir begegnen können. Und natürlich um die Chance, in all diesen Alltäglichkeiten die Möglichkeiten zu sehen, sich zum Nutzen anderer einzusetzen, dieses kleinliche Ego zu verringern.





traditionell auch für Einsteiger interessant

traditionell auch für Einsteiger

Dzogchen
at its best

Provokant


Text aus dem
18. Jahrhundert
















Patrul Rinpoches Buch "Die Worte meines vollendeten Lehrers" ist etwas für alle, die eher auf traditionelle Texte stehen. Patrul Rinpoche lebte im 19. Jahrhundert in Tibet und war einer der maßgeblichen Meister seiner Zeit. Nicht unbedingt als Einstieg, dafür aber ein zutiefst spirituelles und eindrückliches Buch, das zeigt, wie Inspiration und Hingabe den Horizont öffnen können. Dabei hat Patrul Rinpoche eine direkte Sprache, um Dinge anzusprechen, die für die eigene spirituelle Entwicklung wichtig sind. Nach Dzongsar Rinpoches "Weshalb sie kein Buddhist sind" mein persönliches "Lieblingsbuch".

anspruchsvoll



Ein sehr witziges und inspirierendes Buch. 108 persönliche Geschichten eines tollen Mönches, modern und zeitlos.




















       Edition Steinrich      ISBN:  978-3-942085-05-2






















Gleich bei Erscheinung in Deutschland gekauft und durchgelesen. Keine leichte "Kost", dafür listet Safran-Foer einfach zu viele Grausamkeiten der "modernen" Tierhaltung und -schlachtung auf. Aber gleichzeitig ist er ein hervorragender Geschichtenerzähler und zudem ein sehr mitfühlender Mensch, der die richtigen Fragen stellt und zulässt. Für buddhistisch interessierte Menschen daher empfehlenswert, auch wenn es eigentlich kein "buddhistisches" Buch ist. Denn eigentlich wissen ja gerade diese: Auch Tiere sind fühlende Wesen mit Buddha-Natur...






















Bei einem mehrtägigen Treffen des Dalai Lama mit Neurowissenschaftlern und Psychologen  entstand im Jahr 2000 ein spannender Dialog über die Entstehung von Emotionen und der Möglichkeit, destruktives Verhalten zu überwinden. 550 höchst interessante und aufschlussreiche Seiten, die tiefe Einblicke in moderne westliche Forschungen und buddhistisches Denken bieten.




















Tsültrim Allione ist eine Amerikanerin, die schon 1967 erste Kontakte zum tibetischen Buddhismus knüpfte und später als Nonne vom damaligen Karmapa ordiniert. Sie studierte ausführlich die Praktiken des Chöd von Machig Labdrön, einer großen Heiligen Tibets. Allione ist es treffend gelungen, die Essenz des Chöd für westliche Befindlichkeiten zu übertragen, sprich, die Dämonen, die uns hindern und quälen als das zu erkennen, was sie sind: Eigene Projektionen und Selbstzweifel, Ängste und verwirrte Emotionen, die es gilt zu füttern mit Liebe und Mitgefühl, damit diese endlich satt werden und einen in Ruhe lassen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit den Grundgedanken des tibetischen Buddhismus anfreunden können und keine Angst vor den Dämonen im inneren  haben.




Biographie




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